Team Esperanza

Mag.a Martina Kotzina

ZUR PERSON:

ist Erziehungswissenschaftlerin, Sonder-
und Heilpädagogin, Tierpflegerin,
Fachkraft für Tiergestützte Pädagogik,
Traumapädagogin und Lebens- und
Sozialberaterin. Sie ist Gründerin und
Leiterin von Esperanza – Österreichs
erstem Zentrum für tierunterstützte
Pädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe.
Seit 1998 entwickelt sie auf dem
Esperanzahof innovative Konzepte, die
Tiere, Natur und sozialpädagogische Arbeit
auf einzigartige Weise verbinden.
Mit ihrer Arbeit als Referentin, Ausbilderin
und Fachautorin trägt sie seit vielen Jahren
wesentlich zur fachlichen Weiterentwick-
lung der tiergestützten Pädagogik bei.

Alexandra Paszkiewicz

ZUR PERSON:

Alexandra Paszkiewicz
ist Dipl. Sozialpädagogin,
Fachkraft für Tiergestützte Pädagogik,
Traumapädagogik und
traumazentrierte Fachberatung.
Seit 15 Jahren ist sie bei Esperanza,
Österreichs erstem Zentrum
für tierunterstützte Pädagogik,
eine sozialpädagogische Wohn-
gemeinschaft für Kinder und
Jugendliche tätig.
Hierbei unterstützen 75 Tiere
als Co-Pädagog:innen.

WORKSHOP:

Wie wir gemeinsam ticken /
Tierunterstützte Pädagogik
nach dem Esperanza-Prinzip
TIERUNTERSTÜTZTE PÄDAGOGIK auf dem Esperanzahof bedeutet weit mehr
als das Einbeziehen von Tieren in pädagogische Prozesse. Sie entsteht aus einer
Haltung, die davon ausgeht, dass wirkliche Begegnung nur möglich ist, wenn
es allen Beteiligten gut geht – den Menschen wie den Tieren.
Im Mittelpunkt steht dabei das Verständnis, dass Tiere „Unterstützer:innen
und Begleiter:innen“ sind – deren Wohlbefinden und Eigenheiten wir mit größ-
tem Respekt behandeln, ihrem Da-Sein mit hoher Wertschätzung begegnen und
ihre Bedürfnisse klar wahrnehmen.
Diese Haltung fordert & fördert Begeisterungsfähigkeit und eine innere
Bereitschaft, sich immer wieder neu auf Beziehungen einzulassen. Sie verlangt
einen hohen Einsatz menschlicher, tierischer und auch finanzieller Ressourcen –
und nicht zuletzt viel Planung, Feingefühl und Organisation.
In unserem Workshop geben wir einen Einblick, wie auf dem Esperanzahof
mit all diesen Facetten gelebt, gearbeitet und gelernt wird.
Wir erzählen von Momenten, in denen Tiere Menschen berühren; von Be-
gegnungen, die öffnen und von Lernwegen, die oft dort beginnen, wo jemand
sich gesehen, gehalten oder verstanden fühlt – von einem Tier, von einem Men-
schen oder im besten Fall von beiden gemeinsam.
Unsere Arbeit entsteht in einem lebendigen Miteinander, in dem die Be-
dürfnisse und Grenzen der Tiere ebenso ernst genommen werden wie jene der
Menschen. Dadurch können Räume entstehen, in denen Sicherheit spürbar wird
und sich Entwicklung ohne Druck entfalten darf.
Dieser Workshop lädt dazu ein, tierunterstützte Pädagogik nicht nur als Me-
thode, sondern als Haltung zu verstehen: eine Haltung, die die Sprache der Tiere
achtet, die Vielfalt von Beziehung würdigt und die oft kleinen Augenblicke wert-
schätzt, in denen etwas Neues und Wichtiges in Bewegung kommt.