Dr. Rosmarie Poskocil

ZUR PERSON:

  • 1985 Abschluss Diplomstudium Tierarzt
  • 1985/1986 Arbeit in einer Kleintierpraxis in Wien (Jungakademikertraining)
  • 1987 Gründung einer eigenen Kleintierpraxis Waidhofen/Ybbs
  • 1988 Abschluss Doktoratsstudium Veterinärmedizin
  • 2008 bis 2014 Tiergestützte Einzeltherapie für Psychiatriepatienten im Landesklinikum Amstetten- Mauer mit Hunden und Katzen
  • 2008 Gründung Verein Humani zur Förderung der Mensch-Tier Beziehung
  • 2010 bis 2012 Ausbildung zur Dipl. Tierpsychologischen Beraterin bei  Dennis Turner
  • 2011 Studie: Katzen in Pflegeheimen, Kovac Verlag Hamburg (Betr. D. Turner)
  • 2012 bis 2014 VÖK – Zusatzausbildung Verhaltensmedizin beim Hund, und Katze, Steyr
  • 2015 bis 2017 VÖK – Zusatzausbildung Verhaltensmedizin Katze, Steyr
  • 2012 Verlegung der Kleintierpraxis nach Opponitz
  • 2012 Gründung  Humani Mensch-Tier Zentrum für Tiergestützte Interventionen mit Hunden und Katzen, Opponitz

WORKSHOP:

Katzen in Alters- und Pflegeheimen

In gar nicht so wenigen Alters- oder Pflegeheimen – sowie auch in anderen sozialen Einrichtungen (Wohngruppen, etc.) werden Katzen gerne als selbstständige tierische „Therapeuten“ gehalten.

Selbstständig deshalb, weil von den Katzen erwartet wird, dass sie ohne menschlichen „Therapeuten“ an ihrer Seite die erwünschten Aufgaben erfüllen. Gleichzeitig setzt dies auch die Erwartung voraus, dass sich alle Bewohner dieser Institution der Katze gegenüber angemessen verhalten.

Unter diesen Gegebenheiten stellen sich folgende Fragen:

Kann eine Katze wirklich die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen?

Wenn ja unter welchen Bedingungen?

Wie gestaltet sich das Leben einer Katze in (größeren) Institutionen?

Werden ihre Bedürfnisse erfüllt bzw. diesen die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt?

Wer übernimmt die Verantwortung für die Befindlichkeiten der Katze? (Fütterung, Gesundheit, Stressmanagement, etc.)

Welche Voraussetzungen sollte eine Katze mitbringen für die Haltung in einer Institution? (Wesen, Alter)

Welches Risiko besteht für die Bewohner einer Institution durch die Katze? (Biss-, Kratzverletzungen)

Diese und andere Fragen wurde in der Studie „Katzen in Alters-und Pflegeheimen“ genau evaluiert – durch Beobachtung der Katzen selbst über mehrere Stunden hinweg, Fragebögen und Interviews. In diesem Workshop werden einerseits Ergebnisse präsentiert und diskutiert, aber auch gemeinsam Modifikationen bzw. Optionen dieser Variante tiergestützter Interventionen erarbeitet.